Wie CBD 1940 entdeckt wurde: Roger Adams und der wilde Hanf aus Minnesota

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Die moderne Geschichte von Cannabidiol beginnt nicht in einem CBD-Shop und auch nicht mit den bekannten Cannabis-Studien der 1960er-Jahre. Sie führt zurück zu wild wachsendem Hanf aus Minnesota, einer US-Regierungslabor-Extraktion von 40 Kilogramm Pflanzenmaterial und einem roten Öl, das Roger Adams und sein Team 1940 untersuchten.

Aus diesem Material wurde Cannabidiol – heute meist als CBD bezeichnet – isoliert und wissenschaftlich beschrieben. Die Geschichte ist jedoch komplizierter als der oft wiederholte Satz „Roger Adams entdeckte CBD 1940“. Parallel arbeitete in Großbritannien die Gruppe um Alexander R. Todd und Anne Jacob an Cannabidiol aus Cannabis-indica-Harz. Und die heute akzeptierte Struktur von CBD wurde erst mehr als zwei Jahrzehnte später eindeutig geklärt.

SaveSleuth hat dafür die Arbeiten aus dem Jahr 1940, den später erteilten US-Patenttext sowie historische und moderne wissenschaftliche Quellen miteinander abgeglichen.

Historische Illustration von Roger Adams bei der CBD-Forschung im Labor um 1940
Historische Illustration: Roger Adams bei der frühen Cannabidiol-Forschung um 1940.

CBD 1940: die wichtigsten Fakten auf einen Blick

AusgangsmaterialWild wachsender Hanf aus Minnesota, Ernte 1938
Verarbeitete Mengerund 40 kg Pflanzenmaterial
ExtraktionsortTreasury Department Narcotics Laboratory, Washington, D.C.
Zwischenproduktrund 100 g gereinigtes „red oil“
ForscherRoger Adams, Madison Hunt, J. H. Clark und weitere Mitarbeiter
UniversitätUniversity of Illinois, Noyes Chemical Laboratory
CBD-PublikationJournal of the American Chemical Society, 1940
CBD-PatentUS2304669A, eingereicht 16. August 1940, erteilt 8. Dezember 1942
Entscheidende StrukturklärungMechoulam & Shvo, 1963; Šantavý, 1964

Woher kam der Hanf, aus dem CBD isoliert wurde?

Das Pflanzenmaterial war kein speziell gezüchteter moderner CBD-Hanf. Adams und seine Kollegen arbeiteten mit „Minnesota wild hemp“ – wild wachsendem Cannabis sativa aus Minnesota.

Die ursprüngliche Arbeit von Roger Adams, Madison Hunt und J. H. Clark beschreibt den Rohstoff sehr konkret. Der Hanf war während der Saison 1938 in Minnesota gewachsen. Er wurde im August geschnitten, nachdem die Blüte begonnen hatte, aber noch bevor die Samen der weiblichen Pflanzen vollständig angesetzt hatten.

Nach der Ernte wurde das Material ungefähr sechs Wochen unter Luftzirkulation getrocknet. Grobe Stängel wurden anschließend entfernt. Diese machten laut der historischen Beschreibung etwa ein Drittel des Trockengewichts aus.

Die Details sind in der 1940 veröffentlichten Arbeit „Structure of Cannabidiol, a Product Isolated from the Marihuana Extract of Minnesota Wild Hemp“ dokumentiert.

Aus 40 Kilogramm Hanf wurden rund 100 Gramm „red oil“

Eine der ungewöhnlichsten Zahlen dieser Geschichte findet sich nicht in modernen CBD-Werbeseiten, sondern in der Rekonstruktion der damaligen Laborarbeit.

Im Narcotics Laboratory des US Treasury Department in Washington, D.C. wurde eine Charge von ungefähr 40 Kilogramm Minnesota-Hanf verarbeitet. Das Pflanzenmaterial wurde mit 95-prozentigem Ethanol extrahiert.

Nach Konzentration, weiteren Reinigungsschritten und Destillation blieben ungefähr 100 Gramm eines gereinigten roten Öls übrig. Dieses „red oil“ wurde anschließend an das Labor von Roger Adams an der University of Illinois geliefert und bildete die Grundlage für mehrere der frühen Cannabinoid-Arbeiten.

40 kg Minnesota Wild Hemp und rund 100 g Red Oil in der frühen CBD-Forschung
Historische Rekonstruktion: Aus rund 40 kg Minnesota Wild Hemp entstanden nach Extraktion und Reinigung etwa 100 g „Red Oil“.

Der Wissenschaftshistoriker Crist N. Filer rekonstruierte diesen Ablauf 2020 anhand der frühen Publikationen in seinem Open-Access-Beitrag „Minnesota wild hemp: a crucial botanical source in early cannabinoid discovery“.

40 kg → etwa 100 g: Genau dieser ungewöhnlich gut dokumentierte Weg vom wild wachsenden Hanf zum Labor-Extrakt macht Minnesota zu einem wichtigen Ort in der frühen Geschichte von CBD.

Wie Cannabis-Inhaltsstoffe heute analysiert und voneinander getrennt werden, erklären wir ausführlicher unter Cannabinoid-Analytik und CBD-Extraktion.

Was genau entdeckte Roger Adams 1940?

Adams’ Team arbeitete daran, die einzelnen Bestandteile des komplexen Cannabis-Extrakts zu trennen und chemisch zu charakterisieren. Einer dieser Stoffe war Cannabidiol.

In der ersten Arbeit von 1940 wurde CBD aus dem Minnesota-Extrakt isoliert und eine Struktur vorgeschlagen. Weitere Publikationen desselben Jahres untersuchten das Molekül, seine chemischen Eigenschaften und seine Beziehung zu anderen Cannabinoiden.

Eine zusätzliche Arbeit von Adams, D. C. Pease und J. H. Clark trägt bereits den bemerkenswert direkten Titel „Isolation of Cannabinol, Cannabidiol and Quebrachitol from Red Oil of Minnesota Wild Hemp“.

Damit wurde CBD als isolierbarer chemischer Bestandteil von Cannabis greifbar. Das bedeutete allerdings noch nicht, dass jedes Detail seiner Molekülstruktur bereits korrekt verstanden war.

Wer hat CBD entdeckt: Roger Adams oder Alexander Todd?

Die kurze Antwort lautet: Die Geschichte hat mehr als einen wichtigen Namen.

Roger Adams und Alexander Todd bei parallelen CBD-Forschungen im Jahr 1940
Historische Illustration: Roger Adams arbeitete in den USA mit Minnesota-Hanf, während Alexander R. Todd und Anne Jacob in Großbritannien parallel Cannabidiol untersuchten.

Roger Adams und sein Team veröffentlichten 1940 ihre Untersuchung von Cannabidiol aus wildem Minnesota-Hanf. Fast gleichzeitig arbeitete in Großbritannien eine Gruppe um den späteren Nobelpreisträger Alexander R. Todd gemeinsam mit Anne Jacob an Cannabis-Harz.

Jacob und Todd veröffentlichten am 2. März 1940 in Nature die Mitteilung „Cannabidiol and Cannabol, Constituents of Cannabis indica Resin“. Ihr Ausgangsmaterial war Cannabis-indica-Harz und damit ein anderer botanischer beziehungsweise geografischer Ausgangspunkt als der Minnesota-Hanf von Adams.

Eine weitere Arbeit derselben britischen Forschungsrichtung behandelte ausdrücklich die Isolierung von Cannabidiol aus ägyptischem Haschisch.

Deshalb ist die häufige Formulierung „Roger Adams entdeckte CBD“ als Kurzfassung verständlich, wissenschaftshistorisch aber unvollständig. Präziser ist:

  • Adams und seine Kollegen isolierten und untersuchten CBD aus wildem Minnesota-Hanf und veröffentlichten ihre Ergebnisse 1940.
  • Jacob und Todd beschrieben 1940 unabhängig Cannabidiol aus Cannabis-indica-Harz.
  • Die endgültige Strukturklärung erfolgte später.

Warum war die CBD-Struktur 1940 noch nicht endgültig geklärt?

Chemiker verfügten 1940 nicht über die heutigen analytischen Möglichkeiten. Moderne Methoden wie hochauflösende NMR-Spektroskopie oder heutige massenspektrometrische Verfahren standen Adams nicht zur Verfügung.

Adams konnte zahlreiche chemische Eigenschaften von Cannabidiol bestimmen und kam der Struktur sehr nahe. Einige strukturelle und stereochemische Fragen blieben jedoch offen.

1963 veröffentlichten Raphael Mechoulam und Yechiel Shvo in Tetrahedron die Arbeit „Hashish—I. The structure of cannabidiol“. Sie beschrieben die richtige Grundstruktur von CBD; Fragen der absoluten Konfiguration waren damit jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen.

1964 ergänzte der tschechoslowakische Chemiker František Šantavý dieses Bild. In „Notes on the structure of cannabidiol compounds“ bestimmte er unter anderem die Lage der Doppelbindung und die absolute Konfiguration von natürlichem CBD. Gerade dieser Beitrag wird in vielen kurzen Darstellungen der CBD-Geschichte bis heute übergangen.

Die Unterscheidung ist wichtig: 1940 steht für die frühe Isolierung und intensive chemische Charakterisierung von CBD; 1963 und 1964 für die entscheidenden Schritte zur heute bekannten Struktur und Konfiguration.

Das CBD-Patent von Roger Adams

Die Forschung blieb nicht bei wissenschaftlichen Publikationen. Roger Adams meldete am 16. August 1940 in den USA ein Patent für ein Verfahren zur Isolierung von Cannabidiol an.

Das Patent trägt die Nummer US2304669A und den Titel „Isolation of cannabidiol“. Es wurde am 8. Dezember 1942 erteilt.

Historische Illustration zum CBD-Patent von Roger Adams aus dem Jahr 1942
Historische Illustration zum US-Patent 2,304,669 „Isolation of Cannabidiol“. Maßgeblich für die Datierung sind die verlinkten Originalunterlagen: Antrag vom 16. August 1940, erteilt am 8. Dezember 1942.

Der Patenttext verweist selbst auf die 1940 veröffentlichte Arbeit im Journal of the American Chemical Society und beschreibt ein verbessertes Verfahren, Cannabidiol aus dem aus Hanf gewonnenen roten Öl abzutrennen.

Historisch interessant ist auch die damalige Beschreibung des isolierten Stoffes. Im Patent wird Cannabidiol als gegenüber der damals untersuchten „marihuana activity“ physiologisch inaktiv beschrieben. In heutiger Sprache sollte diese Formulierung nicht mit „wirkungslos“ verwechselt werden: Gemeint war die fehlende typische berauschende Aktivität, die man mit Cannabis verband.

CBD, THC und eine Entdeckung, die Adams noch nicht vollständig sehen konnte

Die Minnesota-Forschung führte nicht nur zu CBD. Adams und seine Mitarbeiter untersuchten auch Cannabinol (CBN) und chemische Umwandlungen von Cannabidiol.

Noch 1940 veröffentlichte die Gruppe Arbeiten über die Umwandlung von CBD in Verbindungen, die sie als Tetrahydrocannabinole beschrieben. Die genaue Identität und natürliche Bedeutung von Δ9-THC wurde jedoch erst später eindeutig geklärt.

1964 isolierten Yechiel Gaoni und Raphael Mechoulam Δ9-THC aus Haschisch und berichteten Struktur und Teilsynthese. Damit schloss sich ein Teil einer wissenschaftlichen Entwicklung, die mehr als zwei Jahrzehnte zuvor mit den frühen Arbeiten an CBD und anderen Cannabinoiden begonnen hatte.

Mehr zu den verschiedenen Pflanzenstoffen findet sich in unserem Überblick Cannabinoide: CBD, THC, CBG, CBN und weitere Verbindungen.

Warum gerade Minnesota Wild Hemp?

Heute verbindet man kommerziellen Hanfanbau meist mit kontrollierten Sorten, zertifiziertem Saatgut und definierten Cannabinoidprofilen. Die Situation Ende der 1930er-Jahre war völlig anders.

Wild beziehungsweise verwildert wachsender Hanf war im amerikanischen Mittleren Westen weit verbreitet. Eine moderne wissenschaftliche Untersuchung historischer Vorkommensdaten zeigt, wie stark sich solche Populationen im Midwest etabliert hatten. Gleichzeitig liefen damals staatliche Programme zur Beseitigung von wildem Cannabis.

Dass genau solches Material für eine der grundlegenden Arbeiten der Cannabinoidchemie verwendet wurde, ist deshalb ein historisches Paradox: Eine Pflanze, die vielerorts als unerwünschtes Unkraut behandelt wurde, lieferte gleichzeitig das Ausgangsmaterial für Forschung, auf der Jahrzehnte später ein weltweiter CBD-Markt aufbauen sollte.

Zeitleiste: von Minnesota-Hanf zur modernen CBD-Struktur

JahrEreignis
1938Der für die späteren Experimente verwendete wilde Hanf wächst in Minnesota und wird im August geerntet.
1939Die Zusammenarbeit zwischen Adams’ Labor und dem Narcotics Laboratory des US Treasury Department entwickelt sich.
1940Adams, Hunt und Clark veröffentlichen ihre Arbeit über Cannabidiol aus Minnesota Wild Hemp.
2. März 1940Anne Jacob und Alexander R. Todd berichten in Nature über Cannabidiol in Cannabis-indica-Harz.
16. August 1940Roger Adams reicht seinen US-Patentantrag zur CBD-Isolierung ein.
8. Dezember 1942US-Patent 2,304,669 wird erteilt.
1963Mechoulam und Shvo veröffentlichen ihre zentrale Strukturarbeit zu Cannabidiol.
1964František Šantavý veröffentlicht die korrekte Struktur und absolute Konfiguration von CBD; Gaoni und Mechoulam berichten im selben Jahr Isolation und Struktur von Δ9-THC aus Haschisch.

Was an der bekannten CBD-Geschichte oft falsch verkürzt wird

In vielen kurzen Darstellungen der CBD-Geschichte werden mehrere wissenschaftliche Schritte zu einem einzigen „Entdeckungsdatum“ zusammengezogen. Dadurch entstehen Aussagen, die zwar leicht verständlich, aber historisch ungenau sind.

  • „CBD wurde 1940 vollständig entschlüsselt.“ – Nein. 1940 waren Isolation und umfangreiche Strukturarbeiten wichtige Schritte; entscheidende strukturelle Fragen wurden später geklärt.
  • „Nur Roger Adams entdeckte CBD.“ – Adams’ Arbeit war fundamental, aber Jacob und Todd veröffentlichten im selben Jahr unabhängige CBD-Forschung aus anderem Cannabis-Material.
  • „Raphael Mechoulam entdeckte CBD.“ – Mechoulam spielte eine zentrale Rolle bei der späteren Strukturklärung, aber CBD war bereits 1940 isoliert und beschrieben worden.
  • „1963 war die CBD-Struktur vollständig abgeschlossen.“ – Zu kurz gegriffen. Mechoulam und Shvo veröffentlichten 1963 die richtige Grundstruktur; Šantavý ergänzte 1964 die Doppelbindungsposition und die absolute Konfiguration von natürlichem CBD.
  • „Das berühmte CBD von 1940 stammte aus medizinisch gezüchtetem Hanf.“ – Das Ausgangsmaterial war wild wachsender Hanf aus Minnesota.

Eine größere Zeitleiste über die Entwicklung von Cannabidiol findet sich in unserer Geschichte von CBD.

Warum die 40-Kilogramm-Geschichte heute noch relevant ist

Historische CBD-Artikel konzentrieren sich häufig nur auf Namen und Jahreszahlen. Der Minnesota-Fall ist interessanter, weil sich der Weg des Materials ungewöhnlich genau nachvollziehen lässt: wild wachsender Hanf, Erntezeitpunkt, Trocknung, Entfernung der Stängel, großvolumige Extraktion im staatlichen Labor, rund 100 Gramm rotes Öl und anschließend die chemische Arbeit an der University of Illinois.

Damit lässt sich die Entstehung der modernen CBD-Forschung nicht nur auf das Jahr 1940 datieren. Sie lässt sich als konkrete Kette von Pflanzenmaterial, Laboren, Forschern, Publikationen und einem Patent rekonstruieren.

Genau deshalb ist „Minnesota wild hemp“ mehr als eine Fußnote in der Cannabisgeschichte. Der unscheinbare Wildhanf aus dem amerikanischen Mittleren Westen wurde zu einem der Ausgangspunkte der modernen Cannabinoidchemie.


Häufige Fragen zur Entdeckung von CBD

Wer hat CBD entdeckt?

Roger Adams und seine Mitarbeiter an der University of Illinois gehören zu den zentralen Forschern der frühen CBD-Geschichte und veröffentlichten 1940 Arbeiten zu Cannabidiol aus wildem Minnesota-Hanf. Im selben Jahr beschrieben Anne Jacob und Alexander R. Todd unabhängig Cannabidiol aus Cannabis-indica-Harz. Die vollständige Struktur wurde später weiter geklärt.

Wann wurde CBD entdeckt?

1940 ist das zentrale Jahr für die frühe wissenschaftliche Isolation und Beschreibung von Cannabidiol. Die Geschichte umfasst jedoch mehrere Schritte. Die entscheidende spätere Strukturarbeit von Raphael Mechoulam und Yechiel Shvo erschien 1963.

Woher stammte das CBD von Roger Adams?

Das Ausgangsmaterial war wild wachsender Cannabis sativa aus Minnesota. Der Hanf war während der Saison 1938 gewachsen und wurde im August geerntet.

Wie viel Hanf wurde für die frühen Experimente verarbeitet?

Historische Rekonstruktionen der ursprünglichen Arbeiten nennen eine Charge von etwa 40 Kilogramm. Nach Extraktion und Reinigung entstanden ungefähr 100 Gramm eines gereinigten roten Öls, das für die weitere Cannabinoidforschung verwendet wurde.

Hat Roger Adams CBD patentiert?

Adams erhielt kein Patent auf „CBD allgemein“, sondern auf ein Verfahren zur Isolierung von Cannabidiol. Der Antrag für US2304669A wurde am 16. August 1940 eingereicht und das Patent am 8. Dezember 1942 erteilt.

Wann wurde die heute bekannte CBD-Struktur geklärt?

Adams und andere Forscher machten 1940 erhebliche Fortschritte bei der Strukturaufklärung. Mechoulam und Shvo veröffentlichten 1963 eine zentrale Arbeit zur richtigen Grundstruktur von CBD. 1964 ergänzte František Šantavý die Bestimmung der Doppelbindungsposition und der absoluten Konfiguration von natürlichem CBD.


Quellen und Originaldokumente

Für diese Rekonstruktion wurden möglichst zeitnahe wissenschaftliche Arbeiten, Patentunterlagen und wissenschaftshistorische Quellen verwendet.

  1. Adams R., Hunt M., Clark J. H. (1940). Structure of Cannabidiol, a Product Isolated from the Marihuana Extract of Minnesota Wild Hemp. I. Journal of the American Chemical Society, 62, 196–200. DOI: 10.1021/ja01858a058.
  2. Adams R., Pease D. C., Clark J. H. (1940). Isolation of Cannabinol, Cannabidiol and Quebrachitol from Red Oil of Minnesota Wild Hemp. Journal of the American Chemical Society, 62, 2194–2196. DOI: 10.1021/ja01865a080.
  3. Adams R. – US Patent 2,304,669. Isolation of Cannabidiol. Antrag vom 16. August 1940; Patent erteilt am 8. Dezember 1942.
  4. Jacob A., Todd A. R. (1940). Cannabidiol and Cannabol, Constituents of Cannabis indica Resin. Nature 145, 350. DOI: 10.1038/145350a0.
  5. Jacob A., Todd A. R. (1940). Cannabis Indica. Part II. Isolation of Cannabidiol from Egyptian Hashish. Observations on the Structure of Cannabinol. Journal of the Chemical Society, 649–653. DOI: 10.1039/JR9400000649.
  6. Mechoulam R., Shvo Y. (1963). Hashish—I. The structure of cannabidiol. Tetrahedron 19(12), 2073–2078. DOI: 10.1016/0040-4020(63)85022-X.
  7. Šantavý F. (1964). Notes on the structure of cannabidiol compounds. Acta Universitatis Palackianae Olomucensis, Facultatis Medicae 35, 5–9.
  8. Gaoni Y., Mechoulam R. (1964). Isolation, Structure, and Partial Synthesis of an Active Constituent of Hashish. Journal of the American Chemical Society 86(8), 1646–1647. DOI: 10.1021/ja01062a046.
  9. Filer C. N. (2020). Minnesota wild hemp: a crucial botanical source in early cannabinoid discovery. Journal of Cannabis Research 2, 25. DOI: 10.1186/s42238-020-00031-3.
  10. Appendino G. (2020). The early history of cannabinoid research. Rendiconti Lincei. Scienze Fisiche e Naturali 31, 919–929.
  11. National Academy of Sciences. Roger Adams – Biographical Memoir. Biografische und bibliografische Angaben zu Adams und seinen wissenschaftlichen Arbeiten.

Hinweis: Historische Fachtexte verwenden teilweise Begriffe und Schreibweisen für Cannabis, die heute nicht mehr wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Standard sind. Sie werden auf dieser Seite nur dort wiedergegeben, wo dies zur eindeutigen Identifikation einer historischen Publikation oder Quelle notwendig ist.

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